ÜBER MICH

1 Deutsch | 1 English | 2 Deutsch | 2 English | 3 Deutsch | 3 English


Vita

1960 - 65 Studium Hochschule der Bildenden Künste, Berlin
seit 1987 freie Kunstobjekte, Installationen und Langzeit-Projekte
seit 1989 regelmäßige projektbezogene Arbeitsaufenthalte auf Ischia/Italien
seit 1991 Einzel- und Gruppenausstellungen, Installationen, Performances, sowie Publikationen im In- und Ausland, Arbeiten in privatem und öffentlichem Besitz
Teilnahme an Wettbewerben/Ausführungen "Kunst im öffentlichen Raum"Mitgliedschaften: BBK, GEDOK
Lebt und arbeitet in Berlin.
Einzelausstellungen:
1991 Installation U-Bahnhof Wittenbergplatz, Berlin, Vitrine, Bahnsteig 1
1993 Installation und Ausstellung im WZB/Wissenschaftszentrum, Berlin für Sozialforschung
1996 Installationen, Ausstellung, Performance: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin-Dahlem
1998 Installation + Performance, Atelier Rolf Glasmeier, Gelsenkirchen (GK)Installation, Performance, Ausstellung UmweltBundesAmt, Berlin (K) + (GK 2004)
1999 Installation und Ausstellung, GEDOK / Das Verborgene Museum, Berlin
2000 Ausstellung mit Installationen, Palacio de La Madraza, Granada/Spanien (K)
2002, 2005 Kunst-Werk-Gottesdienst, Berliner Dom am Lustgarten
2008 Eingangssituation Alice-Salomon-Hochschule, Berlin-Hellersdorf, mit Klaus Noculak
2009 Sommergalerie Schloß und Gut Liebenberg, mit Installation und Performance

Gruppenausstellungen:
1991-2017 Gruppenausstellungen und Installationen in Dänemark, Deutschland, Niederlande, Polen.
Teilnahme an diversen mail-art-Projekten

(GK=Gruppenkatalog K=Katalog)

? nach oben



Text 1 (Deutsch)
„Barbara Noculak setzt sich mit existenziellen, generationsübergreifenden
Themen des Lebens auseinander, ohne in Pathos oder Sentimentalität
abzugleiten. Sie arbeitet multimedial, ohne die Besonderheit der jeweiligen
Medien und Mittel einer derzeit gängigen eindimensionalen Digitalisierungs-Faszination
zu opfern.
Mit viel Gespür für Zwischentöne, Vieldeutigkeiten,
Wandlungsprozesse und Überlagerungen schärft sie das Bewusstsein
des Betrachters für die Komplexität und den Facettenreichtum
der Dinge und Ereignisse des Alltags.

Ihre Werkgruppen sind von literarischen und kunsthistorischen Topoi
und Bezügen durchdrungen und gewinnen dadurch selbst poetische
Qualität. Ort, Raum und Geschichte sind die jeweils spezifisch
wirksamen, jeweils neu definierten Konstanten ihrer Installationen,
Performances und Zeichnungen.“
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Kunsthistorikerin, Berlin

? nach oben




Text 1 (English)
“Without sliding into pathos or sentimentality Barbara Noculak concerns herself with existential, cross-generational themes. Her work, though multimedia, does not suffer from the one-dimensionality or the constraints of means and method that commonly arise out of the prevailing digital fascination.
With a profound feeling for nuance, compound meaning, superimposition and transformative processes she amplifies the observer’s insight into the multi-faceted complexities of the everyday.
Her series are permeated with allusions to literature and art history and thus obtain the qualities of poetry themselves. Location, space and history are the ever affectively specific, ever redefining constants as regards her installations, performances and drawings.”
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Art Historian, Berlin

? nach oben



Text 2 (Deutsch)
“Wie so oft bei Frauen zu beobachten, hat auch Barbara Noculak, bedingt durch die Geburt ihres Kindes und die familiäre Situation, erst nach einer fast zwanzigjährigen „Kunstpause“ wieder an ihre Ausbildung anknüpfen können und arbeitet seit 1987 als freie Künstlerin. Seither hat sie in einer Fülle von Ausstellungsbeteiligungen, Installationen und Einzelausstellungen im In- und Ausland eine ernstzunehmende Position erarbeitet.
In außerordentlich sensibler Weise handeln ihre Arbeiten von Erinnerungsmomenten, Irritationen und Gefühlen. Sie arbeitet dabei mit Fotografie, Zeichnung, Texten, Objekten, auch gefundenen Materialien in situationsbezogenen Performances und Installationen. Ihre Arbeiten überzeugen in Inhalt und Formensprache.“

Leonie Baumann, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin

? nach oben



Text 2 (English)


“As is so often the case with women, Barbara Noculak was, due to the birth of her child and for family reasons, first able to reconnect, after an interval of almost twenty years, with her vocation as a freelance artist in 1987. She has since gained a considerable reputation in Germany and abroad, participating in numerous group and solo exhibitions and installations.
Her work is compelling in regard to content and form. Encompassing photography, drawing, text, objects, found materials as well site-specific performance and installations her works are concerned, and in remarkable ways, with moments recalled, irritations and feelings.”
Leonie Baumann, New Society for Fine Arts, Berlin

? nach oben



Text 3 (Deutsch)
Parallel zu den Langzeit-Projekten, Fotoarbeiten, Objekten und Installationen läuft der Werkkomplex Zeichnungen/Collagen, Objekt-Kästen unter Einbeziehung von Texten. Die handgeschriebenen und gezeichneten Text-Bilder und Landschaften sind oft mehrteilig, lange Bänder auf technischem EKG-Papier, die „Herzlinien“ einbezogen in die Gestaltung, horizontal oder vertikal. Werkgruppen/Arbeitstitel: Mein Herz schlägt für Berlin – Krieg und Frieden etc.
Seit der Einzelausstellung Hommage à Goya/Maja, im Palacio de la Madraza, Granada/ Spanien, 2000, (Katalog) hat sich die Formensprache und die Farbigkeit meiner Arbeiten hin zu größeren Kontrasten verändert. Unverändert bleibt mein Anliegen der politischen Aussage der integrierten Text-Inhalte, eigene „Kommentare“ in deutsch und spanisch, sowie literarische Zitate oder aus der Tagesspresse entnommene Passagen.
Vom Dezember 1989-1996 ist die Dokumentation einer künstlerischen Architektur-Aktion am Beispiel Potsdamer Platz, Berlin-Mitte entstanden: eine Abschreitung von ca. 300 m parallel zur (ehemaligen) Mauer, in bestimmten Abständen, ca. 20 m, werden die immer gleichen Positionen fixiert. Jede Serie besteht aus 14 querformatigen Fotografien. Die Veränderung einer Stadtlandschaft wird sichtbar und vergleichbar.
Über die Dokumentation hinaus verfolge ich seit vielen Jahren das Projekt Case di Pietra= Felsenhäuser auf der Insel Ischia/Italien. Neben schwarz-weiß-Fotografien, Diapositiven und Farbfotos, sind Skizzen, Zeichnungen, Grundrisse und Performances entstanden. Der Umschlag meines Kataloges Bella Betula=Schöne Birke, 1998, zeigt eine Aktion auf einem Aussichtsfelsen dieser Mittelmeer-Insel, foto-grafisch bearbeitet.
Mein aktuelles Projekt DIE SPANISCHE WAND, work in progress, thematisiert den christlich-islamischen Dialog und verdeutlicht meine Intention, Texte gleichberechtigt neben oder über Fotos zu setzen. Sie bilden neben plastischen Objekten unterschiedliche Raum-Installationen. Auch Musik/Klang/Text /Sprache – je nach Raumsituation – wird integriert. Der spanische Mantel = La capa femenina / ABANICOS=FÄCHER I–III, 2004, ist zu dieser Thematik bisher realisiert und gezeigt (Das Verborgene Museum, Berlin) – ebenso Architektur Rot_Grün I-IV, 2005, (Haus am Kleistpark, Berlin).
2007/2008Barbara Noculak

? nach oben




Text 3 (English)
Aside from the long-term projects, photography, objects and installations comes the series Drawings/Collages, Object-Boxes which incorporates texts. The hand-written and drawn, often multi-panelled, Text-Images and Landscapes are made up of long bands of technical ECG Paper with the “heart-lines” being integrated, horizontally or vertically, into the pieces. Series/working titles include: My Heart Beats for Berlin – War and Peace etc.
Since the solo-exhibition Hommage à Goya/Maja, at the Palacio de la Madraza in Granada, Spain in 2000, (catalogue) the formal language and the colouration of my work has altered radically. Unchanged though is the substance of the political statements in the texts, personal opinions in German and Spanish, and quotations from literary or press sources.
Documentation of an Artistic Architectural Action on the Example of Potsdamer Platz Berlin-Mitte was produced in the period December 1989 to December 1996. An inspection from always identical positions approximately 300 metres parallel to the (former) Berlin Wall, at specific intervals of approximately 20 metres. Each series is constitutes 14 landscape format photographs. The makeover of a cityscape is made manifest, and available for evaluation.
Further to the documentation I have for many years been working on Case di Pietra = Houses of Rock on the Italian island of Ischia. Besides black and white photographs, slide positives and colour photos there are sketches, drawings, ground plans and performances. The dust-jacket to the catalogue for Bella Betula=Schöne Birke of 1998 depicts an action which occurred on a lookout rock, modified photo-graphically.
A work in progress, my current project THE SPANISH WALL has as its theme the Christian-Islamic dialogue, and underlines my intention to give texts equal weight to photographic images - alongside of plastic objects they form various room installations. Music/noise/text /speech are, according to the location, also integrated. The Spanish Coat = La capa femenina / ABANICOS = FAN I-III (2004) has already been realised and exhibited at Das Verborgene Museum, Berlin, as has Architecture Red Green I-IV (2005) at Haus am Kleistpark, Berlin.
2007/2008Barbara Noculak

? nach oben

http://barbara.noculak.de/files/gimgs/th-7_7_image1-1.jpg